
Kennt ihr schon das Büromonsterchen Zeitfresser?
Im Büro schleicht ein winziges, unsichtbares Wesen namens Zeitfresser umher, das heimlich Minuten stiehlt. Es lenkt Mitarbeitende mit kleinen Ablenkungen wie unnötigen Mails, Stiftesortieren oder Benachrichtigungen ab. Das führt dazu, dass wichtige Aufgaben unerledigt bleiben und die Menschen erschöpft sind. Nur wenn jemand bewusst fokussiert und Ablenkungen vermeidet, flieht der Zeitfresser – sonst herrscht er still über verlorene Zeit.
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In einem unscheinbaren Büro, zwischen Akten, Bildschirmen und Kaffeetassen, lebte ein unsichtbares Wesen: der Zeitfresser. Kaum größer als eine Büroklammer, mit einem zerfledderten Kalender als Umhang, stahl er heimlich den Mitarbeitenden ihre Zeit.
Er schlich sich an, wenn jemand konzentriert arbeiten wollte, und flüsterte: „Nur kurz die Mails checken… Wie wär’s mit Stifte sortieren?“ Mit kleinen Ablenkungen und scheinbar sinnvollen Gedanken zog er Aufmerksamkeit ab. Ein Pling hier, ein Symbol dort – und Minuten verflogen.
Der Zeitfresser war ein Meister der Tarnung und Ausreden: „Das war ja wichtig.“ Doch am Ende des Tages blieben Aufgaben liegen, während er zufrieden in der Ecke saß – satt von all den verschlungenen Minuten.
Nur selten wurde er entdeckt – wenn jemand das Handy weglegte, die E-Mails ignorierte und wirklich konzentriert arbeitete. Dann zog sich der kleine Dieb schmollend zurück.
Bis dahin aber regierte er weiter: der König der kleinen Ablenkungen und Herrscher über gestohlene Zeit.